Was hilft gegen den „Herbstblues“?

Wer kennt das nicht? Es wird Herbst, die Tage werden kürzer, die Intensität der Sonne sinkt, ja manchmal trübt gar schon Nebel die Sicht.

Und wir? Wir fühlen uns schlapp, müde, antriebs- und lustlos.
Diese Symptomatik ist ganz natürlichen Ursprungs und wird Herbst- bzw. Winterdepression oder auch „Herbstblues“ genannt. Unser Organismus bereitet sich langsam auf die Wintermonate vor. Durch die reduzierte Sonnenstrahlung verändert sich die Melatoninproduktion, der Melatoninspiegel ist auch tagsüber erhöht, was zu Müdigkeit, Schlafstörungen, Schlappheit und Melancholie führen kann.

Als Gegenmaßnahmen wird empfohlen, das Tageslicht für Spaziergänge an der frischen Luft zu nutzen und es uns so gut es geht gemütlich zu machen. Unser Körper soll schließlich Kraft für den nächsten Sommer sammeln. Genießen wir also die bunten Herbstfarben im Freien, freuen wir uns auf die nahende Weihnachtszeit mit ihren Leckereien und Düften – z.B. nach Zimt oder Vanille.
Alte Hausmittel  wie Milch, Bananen, Nüsse enthalten viel Eiweiß und Magnesium und sollen sich ebenfalls positiv auf unsere Psyche auswirken. Belohnungen wie eine hell gestaltete Wohnung, ein buntes Bild (gekauft oder selbst gemalt) oder ein Kurztrip in den Süden (wenn es Zeit und Geldbeutel zulassen) können sich ebenfalls positiv auswirken. Ein Abend vor dem Kamin mit Duftölen, duftende Badeessenzen, ab und zu schon ein Lebkuchen…
Und wenn all das nicht hilft: Bachblüten oder ein Johanniskrautpräparat zur Stimmungsaufhellung aus der Apotheke.

Sehen wir also der kommenden Jahreszeit gelassen und freudig entgegen nach dem Motto: „Das nächste Frühjahr kommt bestimmt!“.

Ihre Ulrike Sammereier

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